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Hochbeet selber bauen oder Hochbeet-Bausatz?

Spielen Sie auch mit dem Gedanken ein Hochbeet selber zu bauen?

Lesen Sie hier warum selbstgebaute Hochbeete auch Nachteile mit sich bringen und nicht unbedingt preisgünstiger sind. Ganz im Gegenteil: Rechnet man alles zusammen kann es ganz schnell auch teuer werden und der Bau sich als schwierig erweisen.

Hochbeet-Bausatz
© Himmelssturm / fotolia.com

Kosten

Auf den ersten Blick scheint ein selbst gebautes Hochbeet günstiger als die gekaufte Fertigvariante zu sein. Bei genauerem hinschauen erweist sich diese Aussage aber schnell als nicht haltbar - nämlich spätestens dann, wenn das gewünschte Hochbeet über den Standard hinausgeht.

Möchte man lange etwas von seinem Hochbeet haben und dies gerne auch ganzjährig bepflanzen reicht ein Standard-Holzkasten nicht mehr aus. Dann sollte man nämlich über hochwertige Materialen und eine Dachkonstruktion z.B. mit Plexiglas nachdenken.

Wenn man nun die benötigten Materialien zusammenstellt merkt man schnell, das hier einiges zusammen kommt: Holz für die Wände, Pfosten für die Stabilität, Folie zur Innenverkleidung (um die Feuchtigkeit vom Holz abzuhalten) sowie natürlich Schrauben oder Nägel, usw. Der Kassenbon im Baumarkt fällt hier schnell höher aus als man es erwartet.

Möchte man nun noch ein Dach für das Hochbeet anfertigen (und somit die ganzjährige Bepflanzung ermöglichen) muss die Liste noch um einige weitere Materialen ergänzt werden: Holz für den Rahmen, Plexiglas, Scharniere sowie ggf. Verschlüsse und Stangen zum hochstellen des Daches. 

Ganz abgesehen davon, dass die Konstruktion eines kompletten Hochbeetes inkl. Dach gar nicht so ganz einfach ist (und es ja auch später auch gut aussehen soll) unterschätzt man die Kosten für die Materialen schnell. Und der Arbeitslohn ist hier noch gar nicht eingerechnet.

Konstruktion und Bau

Neben den Kosten ist auch die Konstruktion und der spätere Bau des Hochbeetes nicht einfach - zumindest dann nicht, wenn man kein Profi oder ambitionierter Heimwerker ist. 

Da man natürlich möglichst lange etwas von seinem Hochbeet habe möchte sollte es ausreichend stabil gebaut sein. Darüber hinaus müssen die Materialen (vorwiegend Holz) meistens noch bearbeitet werden (z.B. das Ausfräsen einer Nut, usw.). Stehen Ihnen hierzu die notwendigen Werkzeuge zur Verfügung und können Sie diese bedienen?

Witterungsbeständigkeit

Baut man sein Hochbeet selbst wird man mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Holz zurückgreifen. Dabei darf man allerdings nicht vergessen, dass das Hochbeet ganzjährig der Witterung ausgesetzt ist und recht schnell verwittert. Möchte man aufwändige Pflegemassnahmen (z.B. mit Holzschutz) - die im übrigen in Normalfall auch bei Holz-Fertighochbeeten anfallen - vermeiden, dann sollte man auf ein Hochbeet aus Aluminium, Metall oder Kunststoff zurückgreifen.

Hochbeete aus Metall sind sehr langlebig und sehr stabil. Darüber hinaus sind Sie sehr pflegeleicht, denn es sind keine Wartungsarbeiten, wie streichen oder imprägnieren notwendig. Dies gilt natürlich auch für Hochbeete aus Aluminium und Kunststoff.

Fazit

Es gibt eine Menge Faktoren die abgewägt werden sollten, bevor man den Selbstbau eine Hochbeetes plant. Es empfiehlt sich im Vorfeld eine genaue Kostenanalyse durchzuführen, denn ein guter Hochbeet-Bausatz ist bereits um die 100,- Euro zu haben. Dabei sollte man auch die eigene Arbeitsleistung mit einbeziehen.